Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
Spielzeit 2022.2023: Stadtgeschichten

Ensemble

Carsten Ramm

Carsten Ramm (* 1958 in Hannover) ist ein deutscher Regisseur, Dramaturg und Intendant.


Leben

Carsten Ramm wurde 1958 in Hannover geboren. Er wuchs in Neustadt am Rübenberge auf und machte dort auch Abitur. Er studierte an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften und Publizistik und war Regieassistent an der Landesbühne Hannover. 1983 wechselte er als Dramaturg und Regisseur ans Landestheater Burghofbühne Dinslaken. Von 1987 an war er als Dramaturg und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss, von 1990 bis 1992 als Oberspielleiter. Von 1994 bis 1998 war er Schauspieldirektor der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Seit 1998 ist er Intendant der Badischen Landesbühne Bruchsal.

Carsten Ramm ist verheiratet und hat zwei Töchter. 


Inszenierungen (Auswahl)

  • Wilfried Grote, Tränenrevue oder Das Krokodil weint mit, Dinslaken 1983/1984
  • Peter Hacks, Armer Ritter, Dinslaken 1984/1985
  • Bertolt Brecht, Der Brotladen/Das kleine Mahagonny, Dinslaken 1984/1985
  • Carsten Ramm, Die Schöne und das Tier, Dinslaken 1984/1985
  • Beaumarchais, Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit, Dinslaken 1985/1986
  • Igor Strawinsky/Charles-Ferdinand Ramuz, Die Geschichte vom Soldaten, Neuss 1987/1988
  • Sam Shepard, Goldener Westen, Neuss 1987/1988
  • Luigi Pirandello, Der Mensch, das Tier und die Tugend, Neuss 1987/1988
  • Roy Kift, Stärker als Superman, Tel Aviv 1988/1989
  • Carlo Gozzi, König Hirsch, Neuss 1988/1989
  • Friedrich Schiller, Maria Stuart, Neuss 1988/1989
  • William Shakespeare, Komödie der Irrungen, Neuss 1990/1991
  • Molière, Der eingebildete Kranke, Radebeul 1992/1993
  • G. E. Lessing, Nathan der Weise, Radebeul 1993/1994
  • Arthur Miller, Tod eines Handlungsreisenden, Radebeul 1994/1995
  • William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Felsenbühne Rathen 1995/1996
  • William Shakespeare, Hamlet, Radebeul 1996/1997
  • J. W. Goethe, Urfaust, Radebeul 1997/1998
  • Tankred Dorst/Hans Fallada, Kleiner Mann, was nun?, Bruchsal 1998/1999
  • Antonio Tabucchi, Erklärt Pereira, Bruchsal 1999/2000
  • Bertolt Brecht, Der gute Mensch von Sezuan, Bruchsal 1999/2000
  • Peter Märthesheimer, Lola, Bruchsal 2000/2001
  • Edmond Rostand, Cyrano von Bergerac, Bruchsal 2000/2001
  • Franz Kafka, Das Schloss, Bruchsal 2001/2002
  • Molière, Der Geizige, Bruchsal 2002/2003
  • Bernard-Marie Koltès, Roberto Zucco, Bruchsal 2002/2003
  • John Kander/Joe Masteroff, Cabaret, Bruchsal 2003/2004
  • William Shakespeare, Romeo und Julia, Bruchsal 2004/2005
  • Ray Cooney, Außer Kontrolle, Bruchsal 2004/2005
  • Molière, Der Bürger als Edelmann, Bruchsal 2004/2005
  • Alexandre Dumas/Carsten Ramm, Die drei Musketiere, Bruchsal 2005/2006
  • Riverbend, Bagdad Burning, Bruchsal 2006/2007
  • Franz Kafka/Carsten Ramm, Process_Matrix, Bruchsal 2006/2007
  • Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans, Bruchsal 2006/2007
  • Joseph Kesselring, Arsen und Spitzenhäubchen, Bruchsal 2007/2008
  • Carlo Goldoni, Der Diener zweier Herren, Bruchsal 2007/2008
  • Cervantes/Carsten Ramm, Don Quijote, Bruchsal 2008/2009
  • J. W. Goethe/Nikolaus Lenau, Goethe Lenau Faust, Temeswar/Bruchsal 2009/2010
  • Mary Chase, Mein Freund Harvey, Bruchsal 2009/2010
  • Bertolt Brecht/Kurt Weill, Die Dreigroschenoper, Bruchsal 2010/2011
  • Gisela Elsner, Otto der Großaktionär, Bruchsal 2010/2011
  • Molière, Tartuffe, Bruchsal 2010/2011
  • Heinrich von Kleist, Der zerbrochne Krug, Bruchsal 2011/2012
  • Anton Tschechow, Der Kirschgarten, Bruchsal 2011/2012
  • Max Frisch, Homo Faber, Bruchsal 2012/2013
  • Yasmina Reza, Der Gott des Gemetzels, Bruchsal 2012/2013
  • Bertolt Brecht, Mutter Courage und ihre Kinder, Bruchsal 2013/2014
  • Carlo Goldoni, Trilogie der Sommerfrische, Bruchsal 2013/2014
  • Klaus Mann/Ariane Mnouchkine, Mephisto, Bruchsal 2014/2015
  • Franz Kafka, Der Bau, Bruchsal 2014/2015
  • Truman Capote, Frühstück bei Tiffany, Bruchsal 2015/2016
  • Alexandre Dumas/Carsten Ramm, Der Graf von Monte Christo, Bruchsal 2015/2016
  • Thomas Mann/John von Düffel, Buddenbrooks, Bruchsal 2016/2017
  • Semiya Simsek/Peter Schwarz, Schmerzliche Heimat, Bruchsal 2016/2017
  • Heinrich Böll, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Bruchsal 2017/2018
  • Hans Schweikart/Carsten Ramm, Es wird schon nicht so schlimm!, Bruchsal 2017/2018
  • Bertolt Brecht, Leben des Galilei, Bruchsal 2018/2019
  • Franz Kafka/Carsten Ramm, Amerika, Bruchsal 2018/2019
  • Günther Weisenborn/Konstantin Wecker/Carsten Ramm, Der Illegale, Bruchsal 2019/2020
  • Rainer Werner Fassbinder/Fritz Müller-Scherz, Welt am Draht, Bruchsal 2019/2020
  • Henrik Ibsen, Ein Volksfeind, Bruchsal 2020/2021
  • Hans-Ulrich Treichel, Der Verlorene, Bruchsal 2020/2021
  • Yasmina Reza, Kunst, Bruchsal 2020/2021
  • William Shakespeare/Carsten Ramm, Die listigen Weiber von Windsor, Bruchsal 2020/2021
  • Graham Greene/Clive Francis, Unser Mann in Havanna, Bruchsal 2021/2022
  • Olivier Garofalo, Warte nicht auf den Marlboro-Mann, Bruchsal 2021/2022 


Veröffentlichungen

Aus Recherchen für Inszenierungen entstanden drei Buchprojekte:

  • Hans Schweikart: Es wird schon nicht so schlimm. Ein Filmvorschlag. Herausgegeben von Carsten Ramm. Mit einem Nachwort von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen. Verbrecher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-95732-063-6
  • Günther Weisenborn: Memorial. Herausgegeben von Carsten Ramm. Verbrecher Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-95732-376-7
  • Günther Weisenborn: Bist du ein Mensch, so bist du auch verletzlich. Ein Lesebuch. Herausgegeben von Carsten Ramm. Verbrecher Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-95732-377-4

Außerdem war Carsten Ramm an folgenden Veröffentlichungen beteiligt:

  • Die Badische Landesbühne. Theater für die Region. Herausgegeben von der Badischen Landesbühne. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1999, ISBN: 978-3-89735-108-0
  • Utopolis. Endlich Zukunft. Herausgegeben von der Badischen Landesbühne. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2015, ISBN 978-3-89735-900-0

Die Rechte für die Bühnenfassungen einzelner Inszenierungen von Carsten Ramm liegen beim Stückgut Bühnen- und Musikverlag, München.


Auszeichnungen

  • 2020: Nominierung für den Deutschen Hörspielpreis der ARD für das Hörspiel Es wird schon nicht so schlimm!. Autor: Hans Schweikart. Regie: Christine Nagel. Bearbeitung: Christine Nagel und Carsten Ramm. RBB 2019



« Zurück

Konzeption&Gestaltung: Artbox - Agentur f. Kommunikation und Design
Umsetzung: egghead Medien GmbH