Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
Warte nicht auf den Marlboro-MannUnser Mann in HavannaDie EmpörtenKabale und LiebeKunstDie kleine HexeImpfen schützt Leben und die Kultur

Rezensionen

Friedrich Schiller

Kabale und Liebe

Besonders der schon bei Schiller dominierende dramatische Konflikt wird lebendig und überzeugend geschildert.


Das alles setzen die Akteure – auch das ist man von der Landesbühne gewohnt – gekonnt in Szene: Hannah Ostermeier verkörpert Luise Miller mit viel Leidenschaft und Tiefgang.


Das Spartanische ist auch bei „Kabale und Liebe“ dominierend, wird aber hier ganz bewusst zum Programm erhoben, denn so soll der Blick des Betrachters – von anderen Einflüssen unbelastet – auf die Akteure und deren Mienenspiel konzentriert werden. Diese symbolisieren Liebe, Trauer, Wut und Verzweiflung so beeindruckend, dass hier ein üppiges Bühnenbild eher störend wäre. Trotzdem geizt die Inszenierung nicht mit der landesbühnenüblichen Finesse.

Rhein-Neckar-Zeitung/Joachim Casel


Was fängt ein Theater heute an mit diesem Klassiker? An der Badischen Landesbühne hat sich das Regieduo Joerg Bitterich und Petra Jenni für eine kompakte Fassung von rund 100 Minuten und einen generationenübergreifenden Ansatz entschieden.


Die Inszenierung, die nun im Hexagon des Stadttheaters Bruchsal Premiere hatte, zeigt starken Formwillen und sorgfältige Choreografie.


Eine leidenschaftliche Liebe mit verhängnisvollem Absolutheitsanspruch, gestörte Familien, hinterhältige Intrigen, eine sich um Lügen und Missverständnisse windende Spirale von Schuldzuweisungen – das alles ist im schlichten Bühnenbild von Georg Burger sortiert zwischen zwei weißen Wänden, die aufeinander zulaufen, aber nicht zusammentreffen, sondern sich in einem schmutzenden schwarzen Nichts auflösen. 

Badische Neueste Nachrichten/Sibylle Orgeldinger



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