Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
In Zeiten von Globalisierung, Wirtschaftskrise, Online-Riesen und der Misere der Selbständigen ist Industrielandschaft mit Einzelhändlern heute aktueller denn je.Fisch zu viert ist eine der erfolgreichsten Kriminalkomödien. Hohes Tempo, Sprachwitz und schwarzer Humor versprechen einen schaurig-schönen Theaterabend.Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker als Theatervergnügen für große und kleine Spürnasen.In einer Zeit, in der Nationalismus und Rassismus wieder erstarken, muss die Erinnerungskultur lebendig gehalten werden. Denn das, was Edith und ihrer Familie und Millionen von anderen Jüdinnen und Juden angetan wurde, darf nie wieder passieren.Das weiße Dorf ist ein komisch-trauriges Porträt zweier Menschen, welche die Gebote des Turbokapitalismus so sehr verinnerlicht haben, dass sie ihre Gefühle auf dem Altar der Vernunft opfern.Der Friede im Garten ist bedroht – Privatdetektiv Muldoon ermittelt unter Hochdruck. Ein fesselnder Insektenkrimi über Freundschaft, Feindschaft, Verschwörung und Solidarität: verboten spannend und kriminell komisch.Die Maus Mina weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn man Angst hat. Sie befragt andere Tiere nach dem ihr unbekannten Gefühl, bis sie es am eigenen Leibe erfährt. Sie lernt dabei auch, wie Ängste überwunden werden können. Ist eine Freundschaft oder gar eine Beziehung zwischen Herrschenden und Untergebenen stets ein Fass mit doppeltem Boden? Wir zeigen Brechts Gesellschaftskritik als berauschende Komödie mit Live-Musik.Spielzeit 2022.2023: Stadtgeschichten

Rezensionen

Ein David-Bowie-Abend

Loving the Alien

Bei einem David-Bowie-Abend unter dem Motto „Loving the Alien“ erfuhren die Besucher nicht nur vieles über den vielschichtigen, polarisierenden Künstler, sondern auch über die zahlreichen Talente der Ensemblemitglieder, die mit sichtbarer Spielfreude ein Stück weit sich selbst spielten.


Wenn auch schon die Leuchteffekte, die Bewegungen und manchmal Verrenkungen der Darstellenden und kleine Requisiten wie beispielsweise das angeblich schiefe Gebiss des Popmusikers die Zuschauer in den Bann zogen, so begeisterte doch vor allem die musikalische Darbietung.


Entsprechend langanhaltend war der Applaus, der zum Teil durch Fußgetrampel und Standing Ovations verstärkt wurde.

Fränkische Nachrichten/Nadine Schmid


Mit „Loving the Alien“ ist der Landesbühne und Regisseur Alexander Schilling ein großer Wurf gelungen.


Alle spielen mehrere Instrumente und singen die Songs gekonnt selbst, ohne dabei den speziellen Bowie-Sound nachahmen zu wollen. Dadurch wird der Abend einerseits zu einer unterhaltsamen Revue mit vielen unvergessenen Liedern, aber auch zu einem durchaus vielschichtigen Theaterstück – spannend sogar für unbeleckte Zuhörer, an denen das Phänomen Bowie bisher vorbeigegangen ist. Bemerkenswert, wie gut diese fünf ganz unterschiedlichen Akteure auf der Bühne miteinander harmonieren und jeder spezifische Stärken einbringt. 

Rhein-Neckar-Zeitung/Pia Geimer


Die Badische Landesbühne bot mit „Loving the Alien“ einen David-Bowie-Abend, den Alexander Schilling mit viel Begeisterung für die Musik, aber ohne Heldenverehrung auf die Bühne brachte.


Mit den beiden Musikern Sebastian Rotard, der die musikalische Leitung hatte, und dem Gitarristen Nils Becker setzten sich gesanglich Nadine Pape, die auch Tasteninstrumente spielte, Thilo Langer und Cornelia Heilmann zusätzlich mit Akrobatik selbstbewusst in Szene.

Fränkische Nachrichten/Felix Röttger


Regisseur Alexander Schilling fokussiert in der Ausstattung von Katharina Andes auf das Motiv des Außerirdischen und damit auf Entfremdung, Vereinzelung und Grenzüberschreitung – zentrale Themen im Werk jenes Künstlers, an den sich das Publikum je nach Generation als Ziggy Stardust, als Aladdin Sane oder als The Thin WhiteDuke, auf jeden Fall aber als Verwandlungswunder erinnert.


Sebastian Rotard, der Gitarrist Nils Becker sowie die Schauspieler Thilo Langer, Nadine Pape und Cornelia Heilmann, die sich auch mit Gesang und Instrumenten einbringen, entwickeln einen eigenen Sound.

Badische Neueste Nachrichten/Sibylle Orgeldinger



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