Die Badische Landesbühne

Theaterscouts

Wegweisend: Die theaterscouts der BLB

In monatlichen Treffen besuchen die theaterscouts Proben und Vorstellungen und diskutieren im Anschluss das Gesehene. Hinzu kommen Workshops, die Einblicke in die verschiedenen Abteilungen am Theater ermöglichen. Mit Hintergrundinformationen ausgestattet berichten die Scouts in ihren Schulen über die Angebote der Badischen Landesbühne und richten vor Ort eine Theaterwand ein. Diese wird mit Werbematerialien, selbst geschriebenen Berichten, Kritiken und Interviews bestückt.

Das nächste Treffen der theaterscouts:

AUFBRECHEN IN DIE NEUE SPIELZEIT
18. Juli 2010, 11.00 Uhr
Das Programm der BLB für die kommende Spielzeit wird im Rahmen einer besonderen Lesung im Schlosspark vorgestellt. Als Theaterexperten an ihren Schulen sollten die theaterscouts über die neuen Stücke bestens informiert sein.
Im Anschluss daran schmieden die theaterscouts Pläne für ihre Arbeit in der kommenden Saison. Wer den Sonntag darüber hinaus zu einem besonderen Theatertag erklären will, ist herzlich eingeladen, sich als pädagogisch-künstlerischer Ansprechpartner an der Kinderaktion zu beteiligen, die um 17.30 Uhr nach der ALI BABA-Vorstellung ebenfalls im Schlosspark stattfindet.

Dabeisein?
Im Juli treffen sich die theaterscouts direkt im Schlosspark. Neueinsteiger sind willkommen! Informationen zu den theaterscouts und verbindliche Anmeldung in der BLB-Theaterpädagogik: Tel. 07251-72728, E-Mail: paedagogik@dieblb.de
 


Die Schulen und ihre Theaterscouts 2009/2010

Falls Sie Fragen bezüglich unseres Spielplans haben, fragen Sie die THEATERSCOUTS  an Ihrer Schule. Wenn es noch keinen gibt,  können Sie uns gerne interessierte Schüler/innen nennen.

Bretten, Max-Planck-Realschule

Charlotte Helm

Bretten, Melanchton-Gymnasium
Marlene Helm

Bruchsal, Albert Schweizer Realschule
Lea Rebentisch

Bruchsal, Handelslehranstalt
Victoria Brecht
Harun Mercan

Bruchsal, Heissenberg-Gymnasium
Isabell Fink

Bruchsal, Justus Knecht-Gymnasium
Torge Hauschildt
Alicia Kniep

Bruchsal, Musik- und Kunstschule
Dennis Geweniger

Bruchsal, St. Paulusheim
Carola Hesch
Kim Hesch
Jessica Kunz
Maximilian Rathgeb

Diefenbach, Freie Schule
Valeska Bielmeier

Karlsruhe, Heinrich-Hertz-Schule
Andreas Eggersmann

Kraichtal, Alfred-Delp-Realschule
Maximilian Schwarz

Obrigheim, Realschule
Sara Kleißner

Neuthard, Sebastianschule
Markus Manzus
Nele Storck

THEATERSCOUTS, die Spezialisten für Sie!
Infos und Anmeldung bei der Theaterpädagogin Christa Schmalzried
paedagogik@dieblb.de 
 


Licht und Ton

Ein Bericht von theaterscout Sophia Pühl

Nach einem kurzen Vortreffen, bei dem uns erzählt wurde was uns heute erwarten würde, gingen wir los. Mit dem Technischen Leiter der BLB, Klaus Heidelberger, gingen wir zunächst ins Große Haus. Dort erklärte er uns, dass es zwischen 80 und 100 Scheinwerfer im Theater gibt, die alle durchnummeriert sind, um sie einzeln steuern zu können. Außerdem gibt es ca. 35 Metallstangen die von der Decke hängen und an die z.B. Boxen, Scheinwerfer oder Teile vom Bühnenbild befestigt werden können. Danach gingen wir in den Zuschauerraum. Dort erklärte uns Regieassistent Matthias Burger das Mischpult. Nele durfte etwas vorlesen, während der Regieassistent die Stimmhöhe bzw. die Stimmtiefe und den Hall veränderte. Dass war sehr interessant, weil man hören konnte wie anders eine Stimme plötzlich klingt, wenn sie mit technischen Mitteln „bearbeitet“ wird.
Als nächstes gingen wir auf die Z-Brücke (Zuschauerraum-Brücke). Hier zeigte uns Klaus Heidelberger, wie man mit dem Licht „spielen“ kann. Zum Beispiel können die Scheinwerfer verschiedene Positionen haben oder verschiedene Farben. Über die Z-Brücke gelangten wir in die Regiekanzel, von welcher aus das Licht „gefahren“ wird. Helligkeit, Stimmungen und andere Lichteffekte werden von hier aus „gesteuert“. Anschließend zeigte uns Hanno Henninger im Hexagon wie blaues, gelbes und weißes Licht auf die Person auf der Bühne und auf das Bühnenbild wirkt. Blaues und weißes Licht wirkt eher kalt (wie an einem Wintermorgen), gelb wirkt eher warm und wie Tageslicht. Hanno Henninger erklärte uns auch – zusammen mit dem Lichttechniker Marco Wörle – die verschiedenen Scheinwerfer- und Lampenarten. Zum Beispiel gibt es Tageslichtprojektor-Lampen oder Lampen, die man dimmen kann.
Nachdem wir zum Schluss noch das Theaterstück „Tannöd“ besprochen hatten war das Treffen für die Jüngeren von uns zu Ende. Die Älteren durften sich noch die Generalprobe von TANNÖD anschauen.


Ein Statement zu „Liebe Liebe? Liebe!“

von Nele Storck

Das Theaterstück „Liebe, Liebe? Liebe!“ an der BLB, ist nach meinen Eindrücken nicht eines der gewöhnlichen Theaterstücke, bei denen die Schauspieler eine Geschichte erzählen. Dies ist ein Stück, in dem sich nur drei Schauspieler in viele verschiedene Gefühlslagen versetzten.
Das Stück kam beim Publikum sehr gut an. Vielleicht kannten manche der Zuschauer genau diese Gefühle, die man spürt, wenn man sich verliebt hat. Und dann macht es natürlich sehr viel Spaß, das Spiel auf der Bühne zu verfolgen. Man kann sich schließlich dabei sagen "Ja, genau so war oder ist es!"



Konzeption&Gestaltung: Artbox - Agentur f. Kommunikation und Design
Umsetzung: egghead Medien GmbH